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ALTERNATIVEN zu Schmerzmitteln bei ENTZÜNDUNGEN in Berlin Mitte

Ursachen einer abakteriellen Entzündung

Ursächlich für Entzündungen in Sehnen, Muskeln oder den Knochen (Sehnenansätze) sind sowohl permanente Überbeanspruchung und mechanischer Stress des Gewebes bei z.B. sportlicher Betätigung als auch Fehlbelastungen im Alltag. Bis zu 50% der Patienten haben dadurch behandlungsbedürftige Tendinopathien. Selten kann eine Tendinopathie auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.

Zusätzlich dazu können Lebensstilfaktoren wie unausgewogene Ernährung oder mangelnde körperliche Aktivität erheblich zur Entzündung in den Sehnen beitragen. Dies manifestiert sich häufig durch Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, was wiederum die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann.

Phasen eines Entzündungsprozesses

  1. Entstehung

  2. Progression 

  3. Aufrechterhaltung 

  4. Entzündungsauflösung (= Resolution)

  5. Reparatur und Regeneration des Gewebes

Klassischer Therapieansatz

Um rasch auf diese Situation zu reagieren, werden derzeit weltweit häufig NSARs, wie z.B. Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Indometacin, Celecoxib, …  und Kortikosteroide (Prednisolon) eingesetzt. Diese wirken hemmend auf zentrale pro-inflammatorische Mediatoren, was dazu führt, dass Entzündungsreaktionen unterdrückt werden und sowohl Schmerzen als auch Schwellungen gelindert werden.

Obwohl diese Medikamente kurzfristig Erleichterung verschaffen können, sind viele unerwünschte Nebenwirkungen bei ihrer Einnahme bekannt. Dies kann auf Dauer zu Langzeitschäden in anderen Organsystemen führen, und unter Umständen auch die notwendige Regeneration des Sehnengewebes verhindern, was jedoch für eine effektive und vor allem nachhaltige Therapie erforderlich ist.

Kombinationstherapie

Parallel zur initialen Bekämpfung der Entzündung und des Schmerzes mittels NSAR z.B. für die ersten 2 - 3 Tage der Entzündung in Verbindung mit der PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung) sollte eine ergänzende Therapie erfolgen, bei der die Entzündungsauflösung und die Geweberegeneration gefördert wird. Und zwar ohne Nebenwirkungen der klassischen Medikamente gegen Entzündungen.

Bei verschiedenen Phytopharmaka, wie z. B. Bromelain, Kurkuma und Weihrauch, wurden genau diese Eigenschaften in diversen Studien gezeigt. Durch ihre modulierende Wirkung sind diese Phytopharmaka im Stande, entzündliche Kaskaden zu unterbrechen und zeitgleich die Regeneration zu stimulieren. 

Bromelain, ein Enzym aus der Ananaspflanze, wird seit langem in der traditionellen Medizin zur Linderung von Schmerzen und Schwellungen eingesetzt. 

Ähnliche positive Effekte auf das Sehnengewebe wurden auch durch die Anwendung von Kurkuma beobachtet. Speziell wurde gezeigt, dass Curcumin, ein Bestandteil von Kurkuma, die Expression von Kollagen deutlich erhöht und somit die Kollagensynthese fördert. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Curcumin nach Sehnenverletzungen mit chronischer Entzündung die häufig auftretende Kalzifikation verhindern kann. Dies geschieht durch die lokale Herunterregulierung der Osteogenese, also der Knochenbildung an der Verletzungsstelle, und gleichzeitige Stimulation der Tenogenese, also der Neubildung von Sehnenzellen.

 

Weihrauch hat sich ebenfalls wiederholt als erfolgreicher Wirkstoff bei muskuloskelettalen Beschwerden bewährt, indem er entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt.

Weitere interessante Substanzen mit antiinflammatorischen Kapazitäten sind:

  • Omega 3 Fettsäuren

  • Vitamin D

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